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Aktuelles aus dem Vereinsgeschehen...

  • Ende Januar hat es in Norddeutschland endlich mal wieder Schnee gegeben - gerade so viel, dass man den Platz benutzen konnte, aber dass dennoch alles weiß war. den Tag haben wir auch zum Schneefliegen genutzt. Ein paar Tage später war der Schnee aber wieder weg, Frau Holle musste jedoch nur Nachschub holen. Anfang Februar kam dann eine ähnliche, nur viel stärkere Wetterlage wieder, die die Älteren an den Winter 1978/79 erinnern mag: Ein kräftiges Skandinavienhoch und ein Tief über Frankreich bewirken eine stationäre Front über Deutschland, aus der es lange und ausgiebig schneit. Naja, die große Katastrophe blieb aus, aber Schnee lag dennoch meterhoch infolge von Verwehungen. An Fliegen war kaum zu denken und man war froh, wenn man überhaupt in die Hallen und Werkstätten kam.

    Meterhohe Schneeverwehungen an der Hallentür

    Den Vogel abgeschossen hat dann die Nacht vom 13. auf den 14.02: Minus 22 Grad waren in Braunschweig zu messen. Solche Temperaturen kennt man sonst eher nur aus Skandinavien oder Kernrussland, aber doch nicht von hier. Doch wie das Leben und das Wetter spielen, bahnt sich in der Woche ein dramatischer Umschwung an: Das Skandinavienhoch, das und mit dem eiskalten Nordostwind versorgt hat, zieht weiter und die Strömung wechselt auf Südwest. Damit kommen Zweistellige Temperaturen im positiven Bereich und im Laufe der Woche sorgt der warme Wind dafür, dass der Schnee so schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist.

    So ist am Smastag, dem 20.02. nur noch wenig davon zu sehen. Lediglich in den Schattenlagen hinter den Bäumen sind noch einzelne Flächen übrig. Das war Grund genug für David Bente und Arne Rohlfs, sich mal die Dimona des Vereins zu schnappen und Sonne zu tanken.

    Die Dimona auf dem Parkplatz in Hannover-Langenhagen EDDV

    "Das Landegutscheinheft war ja noch unberührt, also wäre es doch mal ne Idee, einen Platz in der Nähe anzufliegen" meint David. "Am Besten was entspanntes, wie wäre es mit Hannover." Schnell sind sich die beiden einig und legen los. David hat dazu noch einen Bericht verfaßt...

    Sonntag wurde es dann sogar noch wärmer. "Dann können wir 2021 auch das erste Licht in der Kunstfluxbox anknipsen..." sind sich unsere Kunstflieger einig. Also werden die Flugzeuge getankt und aufgebaut, die DFS und der Wachleiter in Bremen angerufen, Box und Flugplan aktiviert und es kann losgehen...

    Das Turngerät wird zusammengebaut

    Im Laufe des Tages reicht die Sonne dann aus, dass man sogar im T-Shirt rumlaufen kann und Martin schon von früh weg die Schuhe im Auto gelassen hat. Auch riecht es schon etwas frühlingshaft und die Vögel beginnen zu zwitschern.

    Die 6B am Start

    Ein paar Minuten später ist der Schlepper warm und wir legen los - David präsentiert das erste Kunstflugprogramm 2021 in der Box und kommt mit einem dicken Grinsen wieder herunter. Danach sind auch Steffen und Martin noch an der Reihe. Auch die brauchen wir nicht zu fragen, wie sie es finden :-D

    Strahlende Sonne am Start lässt niemanden frieren

    So geht das Spiel dann bis zum Abend. Erst, als die Sonne fast unter dem Horizont ist, landet Martin die 6B lang vor den Anhänger und David dreht noch eine kleine Runde mit dem Schlepper und seiner Freundin auf dem Rücksitz, damit sie auch die Welt heute einmal von oben gesehen hat.

    Der letzte Schlepp am 21.02.

    "Barfuß im T-Shirt Mitte Februar, nachdem es eine Woche davor noch mehr als 35 grad kälter war? Kann mich nicht entsinnen, so etwas schon einmal erlebt zu haben..." Fasst Martin den Tag am Abend zusammen, als wir uns das Feierabendbier gönnen. Danach werden noch die Flugzeuge abgebaut und in die Halle gestellt und alle fahren zufrieden nach Hause.

     

  • Norddeutschland ist ja wettertechnisch eher weniger für extreme Temperaturen bekannt, sondern mehr für maritimes Klima mit mäßig kalten Wintern. Ende Januar 2021 macht jedoch ein Skandinavienhoch in Kombination mit feuchter Luft aus Südwest eine Ausnahme: Schnee fällt endlich mal wieder, gerade genug, dass alles weiß ist, aber nicht so viel, dass alles darin versinkt.

       

    Freude allerseits :-)

    Dass es dann auch noch strahlend sonnig wird, sorgt für einhellige Freude bei den kleinen und großen Vereinsmitgliedern. Der Tag wird uns noch eine Weile im Herzen bleiben, so viel steht fest. Lest selbst Martins Bericht und genießt die seltenen Eindrücke...

  • Aktuell haben wir gerade zwei etwas größere Projekte, die gerade realisiert werden. Da es dazu eine Menge schöne Fotos gibt, hat sich Webmaster Martin entschlossen, die mal als kleine Tagebücher aufzubereiten.

    Parallel zur DG505 hat der Verein nämlich noch einen Astir gekauft - genauer gesagt einen G102 Club3B, so, wie wir mit der "E6" bereits einen haben. Der ist uns quasi "zugelaufen" - Dennis fand die Anzeige bei segelflug.de zu einem Astir mit einem Schaden am Flügel. Dieser Schaden erschien uns reparabel (Zitat Marianne: "Kein Problem, kriegen wir hin!!"), deswegen wurde das Flugzeug zu dem Preis ohne Besichtigung einfach gekauft.

    Kurze Zeit später steht das Flugzeug bei uns in der Werkstatt und die Reparaturen beginnen. Gleichzeitig wird beschlossen, wenn wir jetzt einmal loslegen, auch das Cockpit wieder aufzuhübschen und auf ein modernes Niveau zu bringen - es soll der schönste Astir des vorderen und hinteren Orients werden :-)

    Unter dem Motto "Make our Astir great again!" könnte Ihr den Fortschritt der Arbeiten nachlesen.

     

    Ein kleiner Einblick in die Arbeiten

    Daneben haben uns die Caddies, die wir die letzten mindestens 10 Jahre zum Rückholen gelandeter Flugzeuge verwendet haben, vor zunehmende Herausforderungen gestellt. Meist waren sie öfter kaputt, als einsatzbereit, also musste Ersatz her. Dazu wurden erst einer und dann ein zweiter Polo für kleines Geld vom Autohändler besorgt, die diese Lücke füllen sollen. Die nun einfach nur zu verwenden, wäre ja viel zu einfach, also beschloss die Jugendgruppe, die etwas zu "verbessern" ;-)

    Unter dem Motto "Pimp my Polo" könnt Ihr den Fortschritt hier nachlesen...

    Flexen, schweißen, bohren...